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Die diversen Ausführungen des Treppenlifts

Wer an Treppenlift denkt, denkt meist an den bekannten Sitzlift. Aber es gibt noch weitere Varianten des Treppenlifts, die oft nicht so bekannt sind wie der Sitzlift. Im folgenden finden Sie eine kurze Übersicht über die verfügbaren Arten und welche Menschen mit welchem Treppenlift am besten fahren – im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Klassiker unter den Treppenliften – der Sitzlift

In der Werbung wird beim Thema Treppenlift immer auf Sitzlifte gesetzt, da der Verbraucher hier das übereinstimmendste Bild hat. Der Sitz eines Sitzlifts ist gepolstert und meistens aus Leder. Wenn der Lift nicht benutzt wird, lässt sich dieser hochklappen, damit Platz gespart wird und andere die Menschen die Treppe problemlos benutzen können und nicht vom Sitz gestört werden. Bei älteren Modellen ist der Sitz allerdings fest, was natürlich einen erheblichen Nachteil im Vergleich zu heutigen Liften darstellt. Des Weiteren verfügen neuere Modelle allesamt über ein Fußtrittbrett und bequeme Armlehnen, damit die Fahrt sowohl sicher als auch komfortabel ist. Natürlich gibt es noch weitere Sicherheitsmerkmale, die je nach Ausstattung variieren – wie beispielsweise Sicherheitsgurte, Not-Stopp-Systeme, Akkubetrieb, drehbarer Sitz, etc. Die Bedienung des Lifts ist dabei kindereinfach und extra auf ältere Menschen ausgelegt, die nicht so viel Umgang mit moderner Technik wie Smartphones, etc. haben. Meist wird der Lift über einen Joystick an der Armlehne oder eine Fernbedienung bedient. Die Fernbedienung eignet sich vor allem, wenn man z.B. die Wäsche in das Dachgeschoss „schicken“ will, damit der Ehepartner diese dort in Empfang nimmt. Das ganze funktioniert natürlich auch mit Einkäufen und allen weiteren Dingen.

Wer sollte sich einen Sitzlift kaufen?

Wenn Sie noch eigenständig laufen und sich problemlos hinsetzen bzw. aufstehen können, ist der Treppenlift eine gute Wahl für Sie, wenn Sie sonst Probleme beim Treppensteigen haben.

Nur lohnend für Rollstuhlfahrer – der Plattformlift

Wegen der höheren Kosten ist ein Plattformlift eigentlich nur für Rollstuhlfahrer rentabel. Alle anderen Menschen sollten entweder auf einen Sitz- oder Stehlift zurückgreifen. Auch braucht der Plattformlift den meisten Platz im Treppenhaus. Anstelle des Sitzes findet man beim Plattformlift, wie der Name schon sagt, eine Plattform auf die der Rollstuhlfahrer hinauf fahren kann. Sicherheitsmerkmale bei dieser Liftart sind die Sicherheitsbügel, Abrollsicherungen, rutschfeste Oberflächen und Sicherheitsgurte.

Da diese Lifte den meisten Platz verbrauchen, ist es sehr ratsam, dass Sie sich für ein Modell entscheiden, dessen Plattform hochgeklappt werden kann, wenn der Lift nicht gebraucht wird. Dies sollte nach Möglichkeit elektrisch geschehen, da ein manuelles Hochklappen relativ schwer ist, weil die Plattform aus massivem Eisen hergestellt ist. Wie beim Sitzlift auch, erfolgt die Bedienung auch hier entweder via Fernbedienung oder Joystick.

Schnell und unkompliziert – der Stehlift

Der Stehlift ist der Plattformlift in kleinerer Ausführung. Hierbei findet man auch eine kleine Plattform, auf die man sich drauf stellt und dann in ein anderes Stockwerk befördert wird. Die Sicherheitsmerkmale von Plattformlift und Stehlift sind ähnlich. Da ein Stehlift relativ wenig Platz braucht ist hier die Funktion der hochzuklappenden Plattform nicht essentiell.

Wer sollte einen Stehlift kaufen?

Diese Art Lift ist im Prinzip ein Sitzlift für Menschen, die Probleme haben beim Aufstehen und Hinsetzen. Statt dieser Prozeduren bleibt man einfach stehen und wird im Stehen über die Treppen transportiert.